Einfluss nehmen und Veränderungen stimulieren


Leonidas ist stolz darauf, mit seinem Sortiment aus Schokoladentabletten 100 g zur „Cocoa Horizons Foundation“ beizutragen. Diese Organisation wurde von Barry Callebaut ins Leben gerufen, um zu helfen, einer nachhaltigen Zukunft für Kakao und Schokolade Form zu geben.

Die Mission: Die Verbesserung der Lebensumstände der Kakao-Anbauer und ihrer Gemeinden durch die Förderung eines nachhaltigen Ackerbaus, einer verbesserten Produktivität und der Weiterentwicklung der Gemeinden.

Die „Cocoa Horizons Foundation“ fungiert als neue Plattform für Schokoladen-Unternehmen und andere Partner, die in nachhaltige Schokolade investieren möchten.

Die Herausforderungen der Kakao-Gemeinde

Kakao-Gemeinden befinden sich oft in abgelegenen Gebieten. Gebiete, in denen jegliche grundlegende Infrastrukturen und Dienste fehlen, wie Schulen, Alphabetisierung, Zugang zu sauberem Wasser und notwendigen medizinischen Einrichtungen.

Auch die Ungleichheit zwischen Mann und Frau beeinflusst die nachhaltige Zukunft der Kakao-Gemeinden. Die Frauen haben wenige Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ein Einkommen zu generieren.

Soziale Herausforderungen in Lebensgemeinschaften

Ein wichtiger Grund für Leonidas, am „Cocoa Horizons-Projekt“ teilzunehmen, war die Tatsache, dass Bildung und Schutz von Kindern ein wichtiger Bestandteil des Programms ist.

Als Familienunternehmen spielt das Familiengefühl bei Leonidas eine wirklich wichtige Rolle. So kommt es, dass alle Mitarbeiter als eine große Familie betrachtet werden. Diesen Gedanken am Leben zu erhalten und in die Praxis umzusetzen ist ein wichtiges Element in der täglichen Unternehmensführung.

Unterricht

Unterricht ist der Stützpfeiler jeder Entwicklung. Die „Cocoa Horizons Foundation“ fördert nicht nur die Möglichkeit, jeden Tag zur Schule zu gehen, sie trägt auch bei zum Aufbau der benötigten Infrastruktur, wenn eine Gemeinde keine oder nur unzureichende Unterrichtseinrichtungen hat.

Das beinhaltet unter anderem den Bau und die Einrichtung von Klassenzimmern, das Ermöglichen von Schulmahlzeiten, den Bau getrennter Latrinen für Jungen und Mädchen, die Installation von Solarpanels für die Beleuchtung sowie den Aufbau von Lehrerzimmern, um qualifiziertes Personal anzuziehen und zu halten.

Um die erklärten Bedürfnisse der Gemeinden und Gruppen aus Landwirten zu erfüllen, streben wir die Bereitstellung einer besser zugänglichen, sicheren und ausreichend ausgearbeiteten Lernumgebung für Kinder und Jugendliche in Gebieten an, in denen Kakao angebaut wird.

Der Schutz des Kindes

Die Vision des Projekts, blühende Kakao-Gemeinden zu schaffen, beinhaltet auch, dass jedes Kind zur Schule gehen kann und gegen schädliche Arbeit geschützt wird. Gemeinsam mit Partnern betont das „Cocoa Horizon Projekt“ die Wichtigkeit der Ausbildung jedes Landwirts; alle arbeiten eng mit den lokalen Gemeinden zusammen, um alle Beteiligten für Kinderarbeit zu sensibilisieren und die Ursachen besser zu verstehen, sodass konstruktive Lösungen entwickelt werden können.

Einige Zahlen*

  • ELFENBEINKÜSTE :

    • 52.637 registrierte „Cocoa Horizons“-Landwirte in 628 Dörfern.
    • 1 Schulausbau, inklusive 3 Klassenzimmern, 3 Latrinen, Möbel, Solarpanels und 25 Gemeinden, die Unterrichtspakete für 2.850 Schüler erhielten.
  • GHANA :

    • 28.386 registrierte „Cocoa Horizons“-Landwirte in 1.040 Dörfern.
    • 98,5 % der zuvor registrierten Landwirte wurden in der Prävention von Kinderarbeit geschult (in Zusammenarbeit mit der internationalen Kakaoinitiative ICI).
  • TANSANIA :

    • 1.500 registrierte „Cocoa Horizons“-Landwirte in 15 Dörfern.
    • 65 Klassenzimmer, 1.000 Schulbänke, 52 Toiletten.
    • 6 Lehrerzimmer.
    • 100 % der Landwirte und 90 Dorfkoordinatoren erhielten ein Gesundheitstraining.
*Quelle: Halbjahresbericht 2016 - 2017